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20. März 2013

Patengemeinde braucht Unterstützung

An der Vorversammlung der Ortsgemeinde Au informierte der Ortsverwaltungsrat über die geplanten grösseren Projekte. Der Patengemeinde Unterschächen soll mit einem Beitrag an eine Lawinenverbauung Grotzenegg geholfen werden.

Für 92 Personen sei im «Engel»-Saal gestuhlt worden, 92 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger  seien gekommen und 100 Siedwürste seien bestellt worden – genauer geht es kaum – so begrüsste Ortsgemeinde-Präsident Arthur Messmer die Bürgerinnen und Bürger zur Vorversammlung. Dann wurde er allerdings ernst, als er den Jahresbericht erläuterte. Der Kanton wolle mit allen Mitteln erreichen, dass die Ortsgemeinden keine Gewinne mehr erzielen können. Ansonsten müssen die Erträge zweckgebunden eingesetzt werden. Beiträge an die Öffentlichkeit leiste die Ortsgemeinde Au schon seit eh und je, denke man nur an die Alterswohnungen, die Beiträge an öffentliche Bauten und Anlagen. Auch die Kultur werde stets namhaft unterstützt.  Für das Wasserspiel im Schmidheiny-Park wurden 150 000 Franken an die Politische Gemeinde Au überwiesen. Mit 267 697 Franken wurden im Berichtsjahr Vereine, soziale und gemeinnützige Institutionen unterstützt.  5000 Franken zahlt die Ortsgemeinde Au an  die Küche der Sozialpädagogischen Institution Tigelberg.

100 000 Franken ins Urnerland
Seit dem 400-Jahr-Jubiläum im Jahr 1993 hat die Ortsgemeinde Au eine Patengemeinde. Unterschächen ist eine kleine Berggemeinde im Kanton Uri und schätzt es, dass die Ortsgemeinde Au sie schon mehrere Male bei wichtigen Projekten finanziell unterstützt hat. Nun benötigt das kleine Bergdorf dringend eine Lawinenverbauung am Grotzenegg. Da Unterschächen dieses grosse Bauwerk zum Schutz von Mensch, Tier und Sachwerten nicht allein tragen kann, hat der Ortsverwaltungsrat beschlossen, die Patengemeinde mit einem Beitrag von 100 000 Franken zu unterstützen. Dieser Betrag wurde ins Budget aufgenommen. Der Rat hofft auch die Zustimmung der Bürgerschaft, an der Bürgerversammlung von morgen Freitag. Bei Fertigstellung der Überbauung werde die Ortsgemeinde sicher die Bevölkerung zur Besichtigung einladen, sagte Arthur Messmer.

Beitrag an Allwetterplatz
In der Investitionsrechung sind 100 000 Franken zur Sanierung des Allwetterplatzes (FC AU) enthalten. Dieser bedarf nach 17 Jahren einer dringenden Sanierung. Auch hier hofft der Rat auf die Zustimmung der Bürgerschaft.
Kassier Ivo Lüchinger konnte in der  Rechnung 2012 einen Vorschlag von 1 038 495 Franken präsentieren. Der ausserordentliche Gewinn (durch Buchgewinn aus Landverkäufen) wird als Reserven für den Neubau von Alterswohnungen,  die Erneuerung von Heizungen in den Alterswohnungen und die Sanierung des Allwetterplatzes (2013 – 2014) verbucht.

Viel Arbeit an den Besitztümern
Feld- und Rietmeister Kurt Zellweger, Strassen- und Forstmeister Manfred Zoller und Liegenschaftsverwalter Mario Zürn berichteten über die Arbeiten aus ihren Gebieten. Im Auer Riet entsteht ein neues Biotop, das seltenen Vögeln eine Heimat geben soll. Die bebilderten Berichte gaben einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die die Ortsgemeinde zum Wohl der Allgemeinheit erfüllt.

Bericht: Bea Suter

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